25. Januar 2016

Schleswig-Holstein: „Auseinandersetzung mit Frei.Wild“

Die Südtiroler „Deutschrock“-Band Frei.Wild ist wegen ihrer politischen Aussagen sehr umstritten. Die Diskussionen um eine politische Einordnung der Band werden häufig sehr emotional geführt: Nicht selten stehen sich Kritiker_innen und Fans in verhärteten Fronten gegenüber; dies gilt sowohl für Journalist_innen und Fachleute, als auch für Lehrer_innen und Schüler_innen. Während die einen Frei.Wild dem Rechtsextremismus zuordnen, bezeichnen die anderen die Band als unpolitisch oder sogar antifaschistisch.

Eine ideologisch geführte Diskussion über eine mögliche Zugehörigkeit von Frei.Wild zur rechten Szene verläuft in der Regel ohne Ergebnisse. Sinnvoller ist eine Auseinandersetzung über Inhalte: Ist die Art und Weise der Band „Heimatliebe“, „deutsche Identität“ etc. zu thematisieren wirklich so unpolitisch wie die Band immer wieder versichert? Was hat es mit dem „Patriotismus“, den Frei.Wild vertritt, auf sich? Die Band distanziert sich immer wieder von Rechtsextremismus; wie wird Frei.Wild in der rechtsextremen Szene diskutiert? Die in der Handreichung für den Unterricht dargestellten Übungen sind Vorschläge, nach denen Lehrer_innen diese Fragen mit ihren Schüler_innen bearbeiten können.

Die Broschüre bezieht sich auf die Veröffentlichung „Heimatliebe“, Nationalismus, Rassismus. Von Frei.Wild bis Rechtsrock der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein, Kiel 2014

Webseite der Mobilen Beratung in Schleswig-Holstein

Download der Broschüre

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