27. April 2016

2.5.2016 | Willkommen in Deutschland? Praktische Unterstützung bei neonazistischen/rassistischen Bedrohungen

Neonazis bedrohen seit Monaten an vielen Orten diejenigen, die sich für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft engagieren: Betroffene erhalten Drohbriefe, Fensterscheiben von Versammlungsräumen werden zerstört, Autoreifen aufgeschlitzt, Türen eingetreten und in sozialen Netzwerken wie Facebook und twitter regelrechte Hetzkampagnen mit Steckbriefen gestartet.

Der Workshop richtet sich an Engagierte aus Willkommensinitiativen und Engagierten in der Flüchtlingshilfe – insbesondere in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen. Ziel ist es, sich durch Erfahrungsaustausch und Inputs von Expert_innen mit niedrigschwelligen Strategien effektiver gegen neonazistische Bedrohungen und Kampagnen wehren zu können. Gleichzeitig bietet der Workshop eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und dadurch gegenseitig zu unterstützen.

Es wird folgende Expert*innen-Inputs geben:

  • „Strategien der Gegenwehr“ – Betroffene neonazistischer Bedrohung berichten über ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit Einschüchterungsversuchen und Morddrohungen
  • „Mit dem Strafrecht gegen neonazistische Bedrohungen – auch in Sozialen Medien“, Alexander Hoffmann, Rechtsanwalt
  • „Hilfs- und Unterstützungsangebote für die betroffenen Initiativen und die Geflüchteten durch die Opferberatungen“, Opferperspektive Brandenburg
  • „Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung – Beratung für Initiativen durch die MBTs“, Bundesverband Mobile Beratung

Weitere Informationen im Flyer zur Veranstaltung

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