27. April 2016

„Schön deutsch?“ – Spannende Tagung des Bundesverbands in Dresden

Mehr als 150 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung fanden sich am 15. April 2016 zur Tagung „Schön deutsch? Zivilgesellschaftliche Ansätze in der Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit“ im Dresdner Hygienemuseum ein. Veranstalter der Tagung waren der Bundesverband Mobile Beratung und die Heinrich-Böll-Stiftung.

In einem Auftaktpanel wurden aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen seit PEGIDA durch David Begrich von Miteinander e.V. beschrieben. Darüber hinaus weitete Alisha Heinemann von der Universität Wien den Blick durch die Einführung von Institutionellem Rassismus als Analysekategorie. In Motivationsvorträgen referierten Christine Labonté-Roset über Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession und Friedrich Burschel (NSU Watch & Rosa-Luxemburg-Stiftung) über die Versäumnisse der Zivilgesellschaft seit der Selbstaufdeckung des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU).

Drei der insgesamt sechs Workshops am Tagungsnachmittag wurden vom Bundesverband Mobile Beratung mitgestaltet. Unter anderem wurde über die Herausforderungen durch rechtspopulistische und neue rechte Bewegungen diskutiert und zu professioneller Jugendarbeit im Spannungsfeld aktueller rassistischer Mobilisierungen gearbeitet. In anderen Workshops wurde sich Fragen der Antidiskriminierung an Schulen, einer Neujustierung politischer Bildungsarbeit und der Diversität zivilgesellschaftlicher Gruppen und Vereine gewidmet.

Programm der Tagung

Ergebnisse der Bund-Länder-Fachkommission

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