4. September 2017

Willkommen in Deutschland?

Praktische Unterstützung bei neonazistischen/rassistische Bedrohungen
Ein Workshopangebote für Engagierte in der Flüchtlingshilfe und in Willkommensinitiativen

Immer wieder werden Menschen, die sich für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft engagieren, durch Neonazis bedroht und angefeindet: Betroffene erhalten Drohbriefe, Fensterscheiben von Versammlungsräumen werden zerstört, Autoreifen aufgeschlitzt, Türen eingetreten und in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter regelrechte Hetzkampagnen mit Steckbriefen gestartet. Der Workshop „Willkommen in Deutschland? Praktische Unterstützung bei neonazistischen/rassistischen Bedrohungen“ richtet sich an ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte in der (kirchlichen) Flüchtlingshilfe und an Engagierte aus Willkommensinitiativen – insbesondere in Sachsen. Ziel ist es, sich durch Erfahrungsaustausch und Impulse von Expert*innen mit niedrigschwelligen Strategien effektiver gegen neonazistische Bedrohungen und Kampagnen und Hassgewalt wehren zu können. Gleichzeitig bietet der Workshop eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und dadurch gegenseitig zu unterstützen.

Veranstaltete vom Bundesverband Mobile Beratung in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus (BAG K+R), dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) sowie der Ausländerbeauftragten und kirchlichen Regionalbeauftragten der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsflyer (PDF, ca. 500kb).

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