2. April 2019

„Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog“

Erfolgreiche Fortbildung der BpB mit dem Bundesverband Mobile Beratung und der Deutschen Hochschule der Polizei geht in die dritte Runde

Anmeldung noch bis zum 30.4. möglich unter www.bpb.de/fortbildung-polizei

Die gesellschaftlichen und politischen Polarisierungen der jüngsten Zeit haben vielschichtige Konfliktlinien hervorgebracht. Sie zeigen sich etwa in den kontroversen Debatten um die Aufnahme einer großen Zahl von Geflüchteten in der Bundesrepublik und in den zunehmend polemisch geführten Auseinandersetzungen über eine angebliche „Islamisierung“ Europas.

In diesem Zusammenhang rückt die Polizei häufig in den Mittelpunkt unterschiedlicher Erwartungshaltungen. Denn obgleich diese großes gesellschaftliches Ansehen genießt, entzündet sich an polizeilichen Praktiken immer wieder Kritik. Zu Kontroversen und nicht selten vollkommen gegenläufigen Bewertungen kommt es beispielsweise im Kontext von neonazistischen Aufmärschen oder den von „Pegida“ organisierten „Abendspaziergängen“. Die Sichtweisen, mit denen Polizist*innen sowie an demokratischen Protesten Beteiligte aufeinander blicken, sind häufig von Unkenntnis über die jeweiligen Motive und Handlungslogiken, aber auch durch verfestigte Ressentiments gekennzeichnet.

Jenseits dieser konfrontativen Konstellationen wird von Polizist*innen als auch von Akteur*innen der Zivilgesellschaft immer wieder das Interesse artikuliert, sich mit der Sichtweise der jeweils anderen Seite zu beschäftigen und in einen Dialog zu treten. Dazu eröffnet diese modulare Fortbildung einen Raum.

10 Teilnehmer*innen aus der Zivilgesellschaft und 10 Polizist*innen stellen sich diesem spannenden Perspektivwechsel.

Weitere Informationen im Flyer zur Veranstaltung.

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