29. August 2019

Fortbildung: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit in Hamburg

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Antisemitismus tritt in unterschiedlichen Erscheinungsformen in der Gesellschaft auf und ist Ausdruck struktureller Diskriminierung. Beispielsweise ist Antisemitismus an Schulen und in medialen Diskursen präsent. Die historische Tradierung von Antisemitismus in Deutschland spiegelt sich in aktuellen Ereignissen und Debatten wider und verdeutlicht auch für die politische Bildungsarbeit eine Notwendigkeit zur Auseinandersetzung mit dem Themenfeld. Nicht zuletzt deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Akteur*innen der politischen Bildungsarbeit eine antisemitismuskritische Haltung erarbeiten. Damit verbunden ist auch eine positionierte Auseinandersetzung und die Reflexion der eigenen Verortung in Bezug auf das Herrschaftsverhältnis Antisemitismus. Dieser Perspektive wollen wir uns gemeinsam in der Fortbildung nähern und u.a. folgende Fragen in den Blick nehmen:•Wie können wir Antisemitismus in der (Bildungs-)Arbeit mit unterschiedlichen (Jugend-)Gruppen thematisieren und entgegenwirken?•Was bedeutet eine positionierte thematische Auseinandersetzung für meine Bildungsarbeit?•Wie umgehen mit Instrumentalisierung von Antisemitismus?•Welche Kontinuitäten sind wirkmächtig? Welche neuen Erscheinungsformen begegnen uns?Neben der Vermittlung von (theoretischen) Grundsätzen einer antisemitismuskritischen Bildungsarbeit, wird die eigene Auseinandersetzung und damit auch die Reflexion der eigenen gesellschaftlichen Verortung sowie damit verbundener Erfahrungen im Fokus stehen.

Die Fortbildung wird durchgeführt von der Jugendbildung Arbeit und Leben Hamburg, Projekt empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus. 

Modul 1: 25.-27. Oktober 2019- Einführung ins Themenfeld; was beinhaltet eine antisemitismuskritische Bildungsarbei

Modul 2: 15.-17. November 2019-Praxisreflexionmit Fokus auf Projektperspektiven von Jugendbildung, empower und MBT– Was bedeutet eine antisemitismuskritische Perspektive für meine Bildungsarbeit

Veranstaltungsort

Alle beiden Module werden in zentral gelegenen und barrierefrei zugänglichen Räumlichkeiten in Hamburg stattfinden. Den genauen Ort geben wir nach der Anmeldung bekannt.

Weitere Informationen finden Sie im PDF Flyer

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