24. März 2020

Umgang mit COVID-19 – Erreichbarkeit und Faktenfinder

Auch die Arbeit der Mobilen Beratungsteams ist aktuell durch die COVID-19-Pandemie eingeschränkt. Bundesweit arbeiten die Teams weitgehend im Homeoffice, bieten aber nach wie vor Beratung per Telefon, Mail und teilweise auch Chat an und unterstützen weiterhin Beratungsnehmende in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und anderen Ungleichwertigkeitsvorstellungen. Die Kontaktdaten der Beratungsteams in Ihrem Bundesland finden Sie hier.

Die Sprecher*innen und hauptamtlichen Mitarbeitenden des Bundesverbands Mobile Beratung sind weiterhin für Sie erreichbar – am schnellsten per Mail. Auch wir arbeiten aktuell größtenteils im Homeoffice, so dass wir um Verständnis bitten, wenn es etwas länger dauert als gewohnt. Die Erreichbarkeit von Sprecher*innen und Mitarbeiter*innen finden Sie hier.

Lesetipps zu Verschwörungstheorien und Falschmeldungen

Die aktuelle Lage sorgt leider auch dafür, dass bewusste Falschmeldungen und Verschwörungstheorien Konjunktur haben. Im Januar haben unsere Kolleg*innen der Mobilen Beratung Rheinland-Pfalz eine Broschüre zu Funktionsweisen von Verschwörungstheorien herausgegeben, die auch in der aktuellen Situation hilfreiche Reaktionsmöglichkeiten aufzeigt. David Begrich von unserem Mitglied Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt hat im Interview mit dem MDR am 14. März konkret zu Verschwörungstheorien rund um den Corona-Virus Hinweise gegeben, warum solche Deutungen sich gerade jetzt so verbreiten und wie man sie entlarven kann.

Tagesaktuell bemühen sich Journalist*innen gerade vielerorts um Einordnung und versuchen, bewusste und unbewusste Falschmeldungen aufzudecken. Wir verweisen an dieser Stelle gern auf den CORRECTIV-Faktencheck sowie den Tagesschau-Faktenfinder für konkrete Hinweise zu einzelnen Meldungen. Zudem gibt es bei Netzpolitik.org eine gute Übersicht zu „Gerüchten, Fake News und voreiliger Wissenschaft in Corona-Zeiten„.

BMB