8. August 2021

11.08.2021: Antisemitismus in der deutschen Rap-Szene (Ben Salomo)

Das Bild dient der Bewerbung der Veranstaltung

Wann: Mittwoch, 11. August 2021, 18.30 Uhr

Wo: Eckermann Buchhandlung, Marktstr. 2, 99423 Weimar

Ein Gespräch von MOBIT e.V. mit Ben Salomo über seine Erfahrungen und seinen Blick auf die Hip-Hop-Szene
„Ich bin 100% HipHop“, sagt Ben Salomo über sich selbst. Als Rapper und vor allem Organisator des Formats „Rap am Mittwoch“, wo deutschlandweit Rapper gegeneinander antraten, ist Salomo eine feste Größe der deutschen Rap-Szene. Er kam Anfang der 1980er-Jahre mit seiner Familie aus Israel nach Deutschland und wuchs in Berlin auf. Die HipHop-Szene stand für ihn gegen Ausgrenzung und wurde schnell auch ein Ort seiner Identität. Doch in den letzten 15 Jahren haben sich auch hier immer wieder deutliche Ausprägungen antisemitischer Ideologie gezeigt. HipHop als Spiegel der Gesellschaft, nennt es Ben Salomo und rappt im April 2021: „Insidern ist es bekannt und nicht erst seit dem Echo/ Deutscher Rap will keine Juden in seinem Ghetto“. Wir wollen mit Ben Salomo über seinen Weg und seine Erfahrungen sprechen, die er auch in seinem Buch „Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens“ dargestellt hat.
Die gemeinsame Veranstaltung mit Mobit Thüringen wird von Felix Steiner (Mobit) moderiert.

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