9. November 2021

MBT Hamburg: Monitor #13 erschienen

Logo des MBT Hamburg

Der Monitor #13 der Mobilen Beratung in Hamburg ist ab sofort auf der Homepage des MBT Hamburg abrufbar:

https://hamburg.arbeitundleben.de/img/daten/D475975284.pdf

Die Monitoring-Berichte des MBT Hamburg beobachten die Organisations- und Aktionsformen der (extremen) Rechten genauso wie die ausgrenzenden Artikulations- und Ausdrucksformen der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Hamburg ist als Großstadt ein Organisationsknotenpunkt von Querdenker:innen-Gruppen und -Einzelpersonen. In dieser Ausgabe wird ein Blick auf die verschwörungsideologische Organisierung in Hamburg nach über einem Jahr Corona Pandemie geworfen. Eine Verbindung der (extremen) Rechten in aktivistische Bereiche wird im Beitrag von Lukas Nicolaisen von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) dargelegt. Hier geht es darum, wie das Thema Natur- und Umweltschutz als identitätsstiftendes Moment der Rechten funktioniert und von diesen vereinnahmt wird.

Das Monitoring versteht sich als Beitrag zur fachlichen und gesellschaftlichen Debatte und möchte verschiedenen Akteur_innen einen Raum geben, ihre eigenen unterschiedlichen Perspektiven einzubringen. Häufig werden die Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus nicht im Kontext Kita verortet. Doch auch Kitas sind, wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche, keinesfalls frei von menschenverachtenden Ideologien. Im Interview mit Jasmine Rouamba, Erzieherin im machtkritisch aufgestellten Kinderladen Maimouna, wird deutlich, dass individuelle Bemühungen für eine rassismus- und machtkritische Aufstellung in der frühkindlichen Bildung nicht ausreichen, sondern es struktureller Rahmenbedingungen bedarf.

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