13. Dezember 2021

Rote Brause – Folge 59: Extreme Rechte unterwandert Coronaleugner

Logo der Roten Brause: Eine Flasche mit auslaufender Flüssigkeit

„Die Jugendorganisation der AfD lotet anlässlich der sich abzeichnenden Impflicht aus, inwiefern sich für sie neue Möglichkeiten ergeben, den Protesten ihren Stempel aufzudrücken. Sie stützt sich dabei erwartungsgemäß auf die Inszenierung als Verteidigerin von Grundrechten – eine Strategie, die auch die AfD selbst verfolgt.“

Im aktuellen Podcast „Rote Brause“ des neues deutschland ordnet MBR-Kollege Felix Müller die für den 11.12.2021 angekündigte Versammlung der „Jungen Alternative“ als Versuch ein, das mit dem Rückzug bundesweit relevanter verschwörungsideologischer Akteure bzw. der Regionalisierung von Corona-Protesten entstandene Vakuum für sich zu nutzen.

Trotz punktueller Überschneidungen ist die verschwörungsideologische Pandemieleugner_innenszene und auch Teile ideologisch motivierter Impfgegner_innen dabei durchaus von der Jungen Alternative und der AfD abzugrenzen. „Für nicht wenige aus dieser Szene, die sich beständig radikalisiert hat, scheinen nicht-konfrontative Möglichkeiten des Protestes ausgeschöpft, um ihren Forderungen politisch Ausdruck zu verleihen. Sie setzen daher zunehmend auf Bedrohungsszenarien und gewaltförmige Formen.“

Zur „Rote Brause“-Folge geht’s hier.

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