10. Januar 2022

16.02.2022: Das Oktoberfest-Attentat und der Doppelmord von Erlangen

Mittwoch, 16.02. um 18 Uhr via Facebook Live

Eine Veranstaltung von MOBIT e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Das Oktoberfest-Attentat und der Doppelmord von Erlangen.
Wie Rechtsterrorismus und Antisemitismus seit 1980 verdrängt werden

Das Oktoberfest-Attentat vom September 1980 mit 13 Toten erschütterte die Republik, wurde aber schnell vergessen – genau wie der antisemitische Mord in Erlangen an Shlomo Lewin und Frida Poeschke drei Monate später. Angeblich handelten in beiden Fällen verwirrte Einzeltäter. Was verbindet die Morde in Erlangen mit dem Attentat in München? Ulrich Chaussys Analyse, dass das Oktoberfest-Attentat rechter Terror war, folgt nun endlich auch die Bundesanwaltschaft. Doch die systematischen Vertuschungen in den damaligen Ermittlungen sind bis heute nicht aufgeklärt, viele Fragen noch offen.

»Der Münchner Publizist Ulrich Chaussy ist ein hartnäckiger und erfolgreicher Wahrheitssucher. Er verarbeitet nun in seinem jüngsten Buch seine neuen, unglaublich spannenden Recherchen und Erkenntnisse, vor allem zum Erlanger Rabbiner-Mord.« (Heribert Prantl).

Ulrich Chaussy, Studium der Germanistik und Soziologie, Journalist, Autor und Moderator vor allem für den Bayerischen Rundfunk, daneben Filme, Ausstellungen, Bücher, u. a. »Oktoberfest. Ein Attentat.« (1985/2014, ausgezeichnet mit dem Internationalen Publizistikpreis).
»Die Weiße Rose« (CD-ROM, 1995, ausgezeichnet mit dem Prix Moebius International des französischen Kulturministeriums). »Sophie Scholl – Allen Gewalten zum Trotz« (mit Marieke Schroeder, Dokumentarfilm 2005), bayerische Verfassungsmedaille in Silber 2014 für die Recherchen zum Oktoberfest-Attentat.

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