17. März 2022

Internationale Wochen gegen Rassismus: Auch Mobile Beratungsteams laden zu Aktionen ein

Vom 14. bis 27. März finden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Unter dem Motto „Haltung zeigen“ setzen Organisationen und Initiativen bundesweit ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Auch die Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus sind an Aktionen beteiligt oder laden zu eigenen Veranstaltungen ein. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert.

Veranstaltungsreihe gegen Rassismus und Diskriminierung
11.-26.3., Köln

Das „Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung“ lädt zu einer Veranstaltungsreihe ein, um auf die Wirkungsweisen von Rassismus und Diskriminierung aufmerksam zu machen. Geplant sind unter anderem ein Empowerment-Seminar für muslimische Frauen und ein Online-Workshop zu Antisemitismus im Bildungsbereich. Mitglied im Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung ist auch die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum, Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln. Link

Veranstaltungen & Demonstrationen für einen antirassistischen Alltag in Thüringen
14.-7.4., Thüringen

Das Netzwerk „Internationaler Tag gegen Rassismus 2022 Thüringen“ ruft zu Veranstaltungen und Demonstrationen in ganz Thüringen auf, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und die Perspektiven von Betroffenen sichtbar zu machen. Auch MOBIT, die Mobile Beratung in Thüringen, ist Teil des Netzwerks. Geplant ist unter anderem eine Diskussion zum Umgang mit rechter Justiz in Erfurt sowie eine Fahrraddemo in Gera. Link

Aktionstag „Haltung zeigen!“
20.3., 12:00 Uhr, Saarbrücken (Landwehrplatz)

Die GEW Saarland organisiert einen Aktionstag in Saarbrücken. Dort stellen sich Organisationen und Verbände vor, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung engagieren. Auch das Adolf-Bender-Zentrum, Träger der Mobilen Beratung im Saarland, wird mit einem Infostand vertreten sein, um Beratungsangebote und Bildungsveranstaltungen vorzustellen. Link zum Adolf-Bender-Zentrum (Facebook), Link zur GEW (Website)

Speed-Dialog: „Schleswig-Holstein spricht … über Rassismus“
21.3., 17:30-19:00 Uhr, Online

Was kann man gegen Alltagsrassismus tun? Um diese und weitere Fragen geht es bei einem Online-Speed-Dialog des AWO-Landesverbands Schleswig-Holstein, Träger der Mobilen Beratung vor Ort. Das Grußwort hält Serpil Midyatli, Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein. Link

Gesprächskreis: „Rassismus im Alltag – Erfahrungen, Beispiele, Diskurs“
23.3., 16:30 Uhr, Trier (Jugendtreff Mariahof)

Veranstalter ist der Palais e.V., Träger der Mobilen Beratung / Beratungsknoten in Trier-Eifel. Link

Kunstaktion: „Liebe weltweit“
24. und 25.3., jeweils 16:00 Uhr, Trier (Jugendtreff Mariahof)

Veranstalter ist der Palais e.V., Träger der Mobilen Beratung / Beratungsknoten in Trier-Eifel. Link

Workshop: Bericht einer Sea-Watch Aktivistin mit Bildern
28.3., 20:00 Uhr, Schwerin (Digitales Innovationszentrum)

Weiterhin ertrinken Menschen im Mittelmeer oder sitzen seit Monaten an den EU-Außengrenzen fest, weil die EU eine sicherere Einreise bewusst verhindert, illegale Pushbacks finanziert und zivile Seenotrettung strafbar macht. Bei einem Workshop der BUNDjugend Mecklenburg-Vorpommern berichtet eine Sea-Watch-Aktivistin von ihrem Einsatz auf dem Rettungsschiff Sea-Watch 4. Das Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg (Mobile Beratung) ist beratend und unterstützend an der Veranstaltung beteiligt. Link

Ausstellung: „Grenzerfahrungen – Wie Europa gegen Schutzsuchende aufrüstet“
28.3.-3.4., jeweils 15-21 Uhr, Trier (Galerie Netzwerk)

Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten arbeiten seit Jahren darauf hin, den Zugang zum Recht auf Asyl insbesondere an den EU-Außengrenzen faktisch abzuschaffen. Keine Aussicht auf Schutz, keine Perspektive. Die „AG Frieden“, Trägerin der Mobilen Beratung / Beratungsknoten in Trier-Eifel, sowie der Beirat für Migration und Integration der Stadt Trier zeigen eine Ausstellung zum Thema. Auf 16 Einzelplakaten ist zu sehen, wie in der EU-Politik die Externalisierung von Flüchtlingen, die Abschottung der Außengrenzen sowie die militärischen und geopolitischen Interessen ineinandergreifen. Entwickelt wurde die Ausstellung vom Förderverein PRO ASYL e.V. gemeinsam mit Pax Christi und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden. In einem weiteren Raum wird die Schaufensterausstellung „Gemeinsam gegen Antisemitismus“ des Vereins „Für ein buntes Trier – gemeinsam gegen Rechts“ gezeigt. Zudem wird es ein täglich wechselndes Begleitprogramm geben. Link

Allgemein, BMB