17. Oktober 2022

Online-Fachgespräch: Was tun, wenn psychiatrische Praxis auf Menschen mit extrem rechter Gesinnung trifft?

Der Alltag der psychiatrischen Praxis stellt einen Ort der Begegnung dar, in dem Menschen verschiedener Einstellungen und Gesinnungen aufeinander treffen. Der Auftrag der psychiatrisch Tätigen ist dabei, Menschen in der Bewältigung von Lebenskrisen zu begleiten, Menschen Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu ermöglichen und vieles mehr – nicht aber, Menschen politisch zu bilden oder zu beeinflussen. Dennoch ist es eine Herausforderung, Menschen mit offen extrem rechten Meinungen zu begleiten und zu behandeln.

Wie gehen psychiatrisch Tätige mit der gebotenen Neutralität und dem Gefühl der Hilflosigkeit um? Welche Bedeutung haben die Meinungsäußerungen für das Umfeld, besonders andere hilfesuchenden Menschen? Wie verändern extrem rechte Meinungsäußerungen die Kultur einer Gemeinschaft? Darüber diskutieren Expert*innen am 18. November 2022 von 15-17 Uhr bei einem Online-Fachgespräch der „Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.“. Sprechen wird dort auch Dr. Friedemann Bringt, Fachreferent des Bundesverbands Mobile Beratung. Zum Podium:

  • Dr. Samuel Thoma, Psychiater an der Immanuel Klinik in Rüdersdorf.
  • Prof. Dr. Esther Lehnert, Professorin für Geschichte, Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit.
  • Prof. Dr. Marion Mayer, Hochschullehrerin an der ASH Berlin mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit und Beratung.
  • Dr. Friedemann Bringt, Fachreferent im Bundesverband Mobile Beratung e.V.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, finden Sie hier.

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